Erwägungen (1 Absätze)
E. 31 12 /31 Verfahren PVG 2010 winnerzielung der Organisation weitgehend aus und sichere die Kostendeckung. In diesem Rahmen sei die Festsetzung des Ho- norars Sache des Kantons (vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_415/2009 vom 12.08.2009, E. 5.4; Bundesgerichtsurteil 9C_688/2009 vom 19.11.2009, E. 5). S 09 152 Urteil vom 11. März 2010 148
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12 /31 Verfahren PVG 2010 Ausseramtliche Entschädigung. Stundenansatz für Hilfs- organisationen oder Rechtsschutzversicherungen.
– Vor dem Verwaltungsgericht beträgt der aktuelle Stun- denansatz für Hilfsorganisationen oder Rechtsschutz- versicherungen Fr. 160.–. Ripetibili. Indennità oraria per le organizzazioni di auto- aiuto o le assicurazioni di protezione giuridica.
– Davanti al Tribunale amministrativo le organizzazioni di autoaiuto e le assicurazioni di protezione giuridica hanno diritto attualmente ad un’indennità oraria di fr. 160.–. Erwägungen: Die Vorinstanz hat den durch den Invaliden-Verband, Pro- cap Schweiz, Rechtsanwältin C., vertretenen Beschwerdeführer nach Art. 61 lit. g ATSG zudem aussergerichtlich noch zu entschä- digen, wobei auf die dazu eingereichte Honorarnote vom 22.02.2010 (reduziert auf einen Aufwandstundenansatz von Fr. 160.– anstatt Fr. 200.–) abgestellt werden kann, was eine Parteient- schädigung von insgesamt noch Fr. 1694.90 inklusive Mehrwert- steuer (Aufwand 8,72 Std. x Fr. 160.– = Fr. 1395.20 plus Aus- lagen Fr. 180.– [= Fr. 1575.20] und 7,6% MWST [auf Fr. 1575.20 = Fr. 119.70]; zusammen Fr. 1694.90) ergibt. Die gemäss Honorarnote der Procap-Anwältin ausgewiesenen Kosten (Fr. 2070.20) werden damit der Vorinstanz nicht in vollem Umfang zur Entschädi- gung auferlegt. Dies entspricht der Praxis des Verwaltungsge- richts, wonach Anwälten, die innerhalb einer Hilfsorganisation tätig sind, nicht der volle Anwaltstarif entschädigt wird, weil ihre Arbeitssituation von derjenigen der selbständigen Anwälte ab- weicht und ihnen strukturbedingte Einsparungen möglich sind (VGU S 09 127 E. 3a, S 07 118). Auch das Bundesgericht hat fest- gehalten, dass von Bundesrechts wegen keine generelle entschä- digungsrechtliche Gleichstellung zwischen einer gemeinnützigen Organisation und freiberuflich tätigen Anwälten verlangt sei. So habe die gemeinnützige Organisation keine Gewinnabsicht und sie müsse die Selbstkosten möglichst gering halten. Ferner müss- ten die Anwälte solcher Organisationen nicht das volle unterneh- merische Risiko tragen. Zur Höhe der Entschädigung führte das Bundesgericht aus, dass der bundesrechtliche Entschädigungs- rahmen bei einer gemeinnützigen Organisation zwischen Fr. 130.– und Fr. 180.– pro Stunde anzusetzen sei. Dies schliesse eine Ge- 147 31
12 /31 Verfahren PVG 2010 winnerzielung der Organisation weitgehend aus und sichere die Kostendeckung. In diesem Rahmen sei die Festsetzung des Ho- norars Sache des Kantons (vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_415/2009 vom 12.08.2009, E. 5.4; Bundesgerichtsurteil 9C_688/2009 vom 19.11.2009, E. 5). S 09 152 Urteil vom 11. März 2010 148